In bestimmten Fällen verursacht ein schadhafter Zahn starke Schmerzen, sodass es das Beste ist, den Zahn zu ziehen. Ein gewisser Schmerz oder ein unangenehmes Gefühl nach der Entfernung eines Zahnes ist normal. Diesen lindern Sie mit leichten Schmerzmitteln. Oft löst er sich nach spätestens zwei Tagen. Die Lebensqualität steigt wieder an.
Die meisten hatten zwischen drei bis vier Tage lang Schmnerzen nach dem Zähne ziehen. Einiger Leser sogar mehr als 7 Tage Schmerzen.
Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen gewöhnlichen oder um einen Weisheitszahn handelt. Der Kiefer und der Mundraum benötigen eine bestimmte Zeitspanne, um die Wunde zu verschließen und abzuheilen. Jedoch verläuft das Zähneziehen nicht in jedem Fall ohne Komplikationen. Manchmal nehmen die Schmerzen zu oder bleiben über mehrere Tage hinweg unverändert. In solchen Situationen versuchen Sie, die Ursachen gemeinsam mit ihrem behandelnden Zahnarzt herauszufinden.
Was jeder Zahnarzt in seiner Ausbildung lernt, ist, dass ein Zahn aus einer akuten Entzündung zu ziehen, schlecht für den Patienten ist. Aus diesem Grund untersucht der routinierte Dentist den Zahn vor dem Ziehen gründlich auf Schäden oder Erkrankungen. Bei den Schmerzen nach dem Zahnziehen ist zwischen einer gestörten Wundheilung und einer Falschbehandlung zu unterscheiden.
Zu den häufigsten Ursachen für Schmerzen nach einer Zahnextraktion zählen,
Halten die Schmerzen in gleicher Stärke und Wahrnehmung nach dem Entfernen des Zahnes an? Möglich ist, dass das Ziehen des Zahnes die falsche Behandlungsmaßnahme war. Daraus schließen Sie, dass der Zahnschmerz nicht durch den vermeintlichen Zahn entstand, sondern Sie diesen als Verursacher wahrnahmen. In dieser Situation ist es wichtig, der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen und das ursprüngliche Problem zu beseitigen.
Nach dem Ziehen eines Zahnes verbleibt ein leeres Knochenfach zurück, in dem zuvor der Zahn und die Zahnwurzel steckten. Dieses Loch muss der Körper selbstständig mit Ersatzgewebe auffüllen. Für eine erfolgreiche Wundheilung benötigen die ersten Zellen ein lebensfreundliches Milieu, um sich neu zu bilden. Für gewöhnlich liefert der Knochen mithilfe eines Sekretes alles, was die neuen Zellen als Nährboden brauchen. Die Zellen bilden mit der Zeit einen Zellverband und beginnen sich zu ersten Blutgefäßen zu entwickeln. Auf diese Weise gelingt eine rasche Bildung von Granulationsgewebe. Für die ersten und jungen Zellen spielt es keine Rolle, ob sich Speisereste im Zahnloch befinden. Oft erscheint es, dass die Speisereste die jungen Zellen schützen und einen geeigneten Nährboden liefern.
Nicht gut verläuft eine Wundheilung, wenn die Alveole, die Knochenoberfläche, trocken ausfällt und leer bleibt. Dieser Zustand verlangsamt den Heilungsprozess und verursacht starke Schmerzen. An dieser Stelle und unter diesen Bedingungen sind Wasserstoffspülungen und Kürettage nicht geeignet. Diese Maßnahmen verschlimmern den Zustand und bringen weitere Schmerzen. Oft klingen diese endgültig ab, wenn der Knochen komplett von körpereigenem Gewebe überzogen ist.
Zur effektiven Behandlung und Förderung der Wundheilung existieren unterschiedliche Methoden:
Eine oft genutzte Behandlungsvariante ist das Vernähen der Wunde, was besonders nach einer Weisheitszahnentfernung üblich ist. Diese Methode verringert das Risiko einer Ostitis sicca um ein Vielfaches. Allerdings erhöht es unter bestimmten Umständen das Infektionsrisiko. Eine dicht vernähte Wunde bildet einen in sich geschlossenen Raum, der besonders Keimen eine wunderbare Heimat bietet. Um die Keimbildung zu verhindern, ist es notwendig, vorsorglich ein Antibiotikum zu verabreichen. Das Antibiotikum wirkt sich langfristig schlecht auf den gesamten Organismus und das Immunsystem aus.
Eine weitere Methode ist es, mit schmerzstillenden Wundeinlagen die Wunde behutsam zu pflegen. Einzig ist bei dieser Variante darauf zu achten, dass die Knochenoberfläche möglichst unberührt bleibt und keinen Abrieb erfährt. Zusätzlich hilft es, mit einem kleinen Schluck Kamillentee die Wunde vorsichtig zu spülen und zu reinigen. Auf keinen Fall ist es zu empfehlen, das Zahnloch wiederholend mit irgendwelchen Mitteln zu säubern. Dies behindert den Heilungsprozess und Sie leiden länger an den Zahnschmerzen.
Was immer wieder vorkommt, ist, dass Patienten bei zunehmenden Schmerzen die Dosierung der Schmerzmittel erhöhen. Es ist verständlich, dass Sie schmerzfrei durch den Tag gehen möchten. Allerdings stellt diese Behandlung auf lange Sicht keinen Erfolg dar. Ganz im Gegenteil belasten die Analgetika den Körper und sind unter bestimmten Umständen schädlich. Erfolgt zwischenzeitlich keine geeignete Wundbehandlung, bleiben die Schmerzen aktiv bestehen. Gelegentlich überweisen die Ärzte in solchen Fällen an einen Neurologen oder an einen Chirurgen.
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Autor: M.Mitterer